FRITZ!Box Netzwerk/Weitere Funktionen

Aus Meine smarte Welt
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Kindersicherung: Zugangsprofile (experimentell)

Die AVM-Kindersicherung arbeitet mit Zugangsprofilen (Internet → Filter → Zugangsprofile). Die Integration wechselt zwischen vorhandenen Profilen; anlegen und bearbeiten musst du sie weiterhin in der FRITZ!Box. Einschalten: Konfigurieren → „Zugangsprofile der Kindersicherung steuern (experimentell)“.

  • Karte: Im Popup die Zeile Zugangsprofil → „Anzeigen“ lädt Profil und Profilliste, Profil wählen, optional Minuten, „Übernehmen“. Mit Minuten stellt die Integration das bisherige Profil selbst wieder her (gespeichert, übersteht einen Neustart; Genauigkeit = Abfrageintervall). Ausblenden: show_parental: false.
  • Dienste: list_access_profiles, get_access_profile, set_access_profile (siehe Kapitel „Dienste“). Fertig vorbereitet ist das Skript-Blueprint „Zugangsprofil zeitweise wechseln“.
Achtung: Für Zugangsprofile gibt es keine TR-064-Schnittstelle. Die Integration nutzt Anfragen an die Weboberfläche (data.lua), die von Community-Projekten bekannt sind; AVM dokumentiert das nicht, ein FRITZ!OS-Update kann es brechen. Geschrieben wird nur bei eindeutigem Gerät und Profil, danach wird kontrolliert. Ungeprüft ist, ob das Zuweisen weitere Geräteeinstellungen (z. B. feste IP) unverändert lässt – zuerst an einem Testgerät ausprobieren.

Unabhängig davon gibt es set_internet_access (TR-064): ein Gerät gerätegenau sperren oder freigeben, mit minutes zeitlich begrenzt.

CPU, RAM und Temperatur der Box (experimentell)

Die Option „CPU und RAM der Box lesen (experimentell)“ (aus) legt drei Sensoren an: CPU-Auslastung, RAM-Auslastung und CPU-Temperatur. Die Werte stammen aus der Weboberfläche (Seite ecoStat, wie beim Energiemonitor), nicht aus TR-064, werden alle 5 Minuten abgerufen und erscheinen auch in der Karte im Reiter Einstellungen, Bereich FRITZ!Box. Die Zuordnung der Messreihen beruht auf Community-Beobachtungen und ist an keiner Box geprüft – vergleiche die Werte mit System → Energiemonitor.

Statische IP-Adresse (experimentell)

Weist einem Gerät eine feste IPv4-Adresse zu (entspricht Diesem Netzwerkgerät immer die gleiche IPv4-Adresse zuweisen). Option „Statische IP-Adresse setzen (experimentell)“ einschalten.

  • Dienst set_static_ip (mac, ip, optional dry_run) oder in der Karte Popup → Statische IP → Festlegen → Prüfen oder Übernehmen.
  • Keine doppelten Adressen: Abgelehnt wird, wenn die Adresse einem anderen aktiven, festen oder „reservierten“ Gerät gehört, die Adresse der Box ist, außerhalb des Heimnetzes liegt oder keine gültige Geräteadresse ist. Offline-Gerät mit gleicher Adresse und Adresse im DHCP-Bereich erzeugen eine Warnung.
  • Neustart nötig: Die Adresse gilt erst, wenn das Gerät neu verbunden wurde.
  • Sicherheitsnetz: Nach dem Schreiben wird der Zustand zurückgelesen; ist die Zuweisung nicht aktiv, gibt es einen Fehler und – falls zuvor aktiv – die Wiederherstellung. Ein HTTP 200 allein gilt nicht als Erfolg.
  • Zwei-Faktor-Bestätigung: Verlangt die Box sie, wird nichts geändert. Besser einen Benutzer ohne Zusatzbestätigung verwenden.

Seit 2.0.0 schreibt die Integration über die REST-Schnittstelle (PUT /api/v0/generic/landevice/landevice/<UID> mit static_dhcp und ip), wie ein Drittprojekt sie für FRITZ!OS 8.25 beschreibt; der alte data.lua-Weg ist nur Ausweichweg.

Achtung: Teststand: Prüfung gegen Doppelvergabe und Schreibablauf sind nur gegen eine simulierte Box belegt. An einer echten FRITZ!Box nicht geprüft: das Feld ip der REST-Anfrage und die Feldnamen des Ausweichwegs.

DNS-Einstellungen (experimentell)

Seit 1.8.0 liest die Integration die DNS-Einstellungen der Box und kann sie – nach Einschalten von „DNS-Einstellungen der Box ändern (experimentell)“ – ändern (REST-Schnittstelle /api/v0/generic/dnscfg und /api/v0/generic/ipv6, kein TR-064).

Stelle in der FRITZ!Box Felder von set_dns_settings
Internet → Zugangsdaten → DNS-Server → Andere DNSv4-Server internet_ipv4_custom, internet_ipv4_dns1, internet_ipv4_dns2
Internet → Zugangsdaten → DNS-Server → Andere DNSv6-Server internet_ipv6_custom, internet_ipv6_dns1, internet_ipv6_dns2
Heimnetz → Netzwerk → Netzwerkeinstellungen → Erweitert → IPv4 (lokaler DNS-Server) home_ipv4_dns
dasselbe → IPv6 (lokaler DNSv6-Server, Router Advertisement) home_ipv6_dns, home_ipv6_advertise
  • Nur angegebene Felder werden geändert, alle anderen unverändert zurückgeschickt.
  • Adressen werden geprüft (richtige IP-Version; nicht erlaubt: 0.0.0.0, ::, Loopback, Multicast, Link-Local, reservierte). „Eigene DNS-Server“ ohne ersten Server wird abgelehnt.
  • Nach dem Schreiben wird neu gelesen; weicht der Zustand ab, wird der Ausgangszustand zurückgeschrieben und ein Fehler mit den alten Werten gemeldet.
  • Verlangt die Box eine Bestätigung (TWO-FACTOR), wird nichts geändert. Bestätige an der Box und rufe den Dienst erneut auf.
  • dry_run: true zeigt nur die Änderung und geht auch ohne eingeschaltete Option.
  • Seit 1.9.1 (Issue #30): Antwortet die Box auf das Schreiben der IPv6-Einstellung mit HTTP 400 (beobachtet: FRITZ!Box 6591 Cable), liest die Integration neu und wertet die Änderung als geschrieben, wenn der Zustand passt (Antwort enthält hinweis).
Achtung: Teststand: Aufbau der Antworten, Anmeldung und Schreibweise wurden an einer FRITZ!Box 5690 Pro nur gelesen. Das tatsächliche Schreiben ist an keiner echten Box geprüft. Mache den ersten Schreibtest mit einem unkritischen Wert (z. B. bei ausgeschalteten eigenen DNS-Servern nur internet_ipv4_dns2 setzen und wieder leeren).

Netzwerkgeräte als eigene Home-Assistant-Geräte

Option „Netzwerkgeräte als eigene Geräte anlegen“ (aus): Für ausgewählte Geräte entsteht je ein HA-Gerät mit Hersteller und Verbunden-Status. Die Auswahl erfolgt mit dem Platzhalter-Muster des IP-Filters (192.168.2.*, ! schließt aus); ein leeres Muster wählt nichts aus. Höchstens 150 Geräte. Nicht mehr ausgewählte Geräte werden beim nächsten Start entfernt.

Notification Center (optional)

Die Integration kann Meldungen an das Notification Center senden – eine eigene, optionale Integration von „Meine smarte Welt“. Ohne installiertes Notification Center passiert nichts: kein Fehler, kein Protokolleintrag, keine zusätzliche Abfrage. Die Anbindung läuft über den Home-Assistant-Ereignisbus (kein MQTT). Die Texte kommen in fünf Sprachen (de, en, nl, fr, es). Beim Start wird nur der Ausgangszustand gemeldet (sichtbar, ohne Push), danach nur Zustandswechsel.

Meldungsart Dringlichkeit Löst aus, wenn … Schließt sich
Verbindung zur FRITZ!Box verloren Warnung ein Abruf bei der Box fehlschlägt beim nächsten gelungenen Abruf
Überwachtes Gerät offline Info ein überwachtes Gerät nicht mehr aktiv ist sobald es wieder aktiv ist
Neues Gerät im Netz Info ein Gerät erstmals im Heimnetz auftaucht einmalig, bleibt bis zum Quittieren

Überwacht sind Repeater und die per IP-Muster ausgewählten Netzwerkgeräte; alle anderen melden nur „Neues Gerät“. Einstellen unter Konfigurieren: Hauptschalter und Auswahl der Meldungsarten (nur dort, nicht in der Karte). In den Meldungen stehen nur der Gerätename (bei „Neues Gerät“ zusätzlich die IP), keine Zugangsdaten; die MAC-Adresse dient nur als technische Kennung im Ereignis.

Achtung: Teststand: nur gegen einen simulierten Ereignisbus geprüft (44 Tests), nicht gegen ein echtes Notification Center. Es gibt bewusst keine eigene Verzögerung; wem „Überwachtes Gerät offline“ zu unruhig ist, schaltet die Art ab.

← WLAN-MAC-Filter und Pairing | Inhaltsübersicht | Sensoren und Ereignisse →